Familie Esel zu Besuch: Tierischer Nachmittag im GFO Zentrum Rothemühle

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  • Wenden, 15.04.2026
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Das GFO Zentrum Rothemühle hat sich jetzt über tierischen Besuch gefreut: Familie Preuß aus Ottfingen kam mit ihren fünf Eseln vorbei. von Lorena Klein
Das GFO Zentrum Rothemühle hat sich jetzt über tierischen Besuch gefreut: Familie Preuß aus Ottfingen kam mit ihren fünf Eseln vorbei. © Lorena Klein

Rothemühle. Im GFO Zentrum St. Elisabeth Rothemühle ist am Freitagnachmittag, 10. April, die Freude groß über den Besuch von zwei Familien aus Ottfingen: Familie Preuß mit den Eltern Alexandra und André, Sohn Lukas und Tochter Lina – und Julius, Jo, Juli, Jule und Josy, die Eselfamilie.


Aus dem Nachbarort sind die Zwei- und Vierbeiner zum Seniorenheim nach Rothemühle gewandert, um den Bewohnern einen tierischen Nachmittag zu bescheren. Auf der Terrasse im Garten der Einrichtung hat sich ein Teil der Bewohnerschaft und des Mitarbeiterteams versammelt – und ist von der ersten Sekunde an entzückt über die Gäste mit ihrem dicken, grauen Fell, langen Ohren und treuen Augen.

Die Eselfamilie ist mindestens genauso neugierig, was ihr heutiges Ausflugsziel so zu bieten hat – mit vielen Möhren und Streicheleinheiten ist das Eis schnell gebrochen und dann muss auch so mancher Blumenkübel in Sicherheit gebracht werden.

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Das GFO Zentrum Rothemühle hat sich jetzt über tierischen Besuch gefreut: Familie Preuß aus Ottfingen kam mit ihren fünf Eseln vorbei.

Die fünf Esel der Familie Preuß sind richtige Entdecker und Abenteurer. Alexandra Preuß-Ochel bietet in Ottfingen mit ihnen bereits im dritten Jahr Eselwanderungen für Familien an. Jetzt sei wieder Saisonauftakt, erklärt die Naturparkführerin.

Auch am GFO Zentrum in Rothemühle waren die Esel schon mehrmals zu Besuch – nun sind jedoch zum ersten Mal alle fünf gleichzeitig mit dabei. „Wir sind eigentlich auch zu fünft“, erklärt Alexandra Preuß-Ochel zu ihrer Familie. „Das heißt, jeder von uns hat auch einen Esel.“ Der erste Esel sei ein Geschenk an ihren Mann zum Geburtstag gewesen. Doch da Esel nicht allein gehalten werden sollten, kam schnell eine Eselstute und später eine ganze Familie hinzu.

Streicheln, füttern, erinnern

Die Bewohner des GFO Zentrums sind begeistert. Manche beobachten das Treiben still, andere streicheln und füttern die Tiere. „Ja, fein!“, redet eine Bewohnerin einem Esel ruhig zu, während dieser an der Möhre schnuppert – und es sich dann schmecken lässt. „Die sind ja einfach hübsch“, schwärmt eine andere Dame. Und auch die Mitarbeiter sind hin und weg von den haarigen Sympathieträgern.

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Familie Preuß beantwortet einige interessierte Fragen zu ihren Gefährten. „Den vielen Kontakt zu Menschen sind die Esel gewohnt, denn sie haben auch bei uns in Ottfingen eigentlich den ganzen Tag Besuch“, lächelt André Preuß. Selbst Autofahrer halten manchmal an.

Alexandra Preuß-Ochel erklärt: „Den Kontakt und die Berührungen haben die Esel auch gerne. Und solche Besuche wie heute sind für sie ebenfalls eine Abwechslung.“ Trotzdem müsse man natürlich schauen, dass es nicht zu viel für die Tiere werde. Jeder der fünf Esel habe seinen ganz individuellen Charakter.

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Das GFO Zentrum Rothemühle hat sich jetzt über tierischen Besuch gefreut: Familie Preuß aus Ottfingen kam mit ihren fünf Eseln vorbei.

Tierische Besuche versuche das GFO Zentrum Rothemühle regelmäßig einzubauen, so Dipl. Sozialpädagoge Jens Steiner. Neben den Ottfinger Eseln waren auch schon Alpakas und ein Shetlandpony zu Gast. „Tiere sind ein direkter Zugang zur Seele“, weiß Steiner. „Viele unserer Bewohner hatten früher Landwirtschaft zu Hause und kennen das.“

Übrigens: Ein paar Meter weiter, mitten im Garten zwischen gelben Osterglocken, findet sich seit kurzem eine weitere Heimaterinnerung für die Bewohner. Das originalgetreue Miniatur-Modell der Dörnschlade, das für den Rosenmontagszug in Schönau gebaut worden war, hat hier ein neues Zuhause gefunden. Am Donnerstag, 16. April, um 15.30 Uhr soll die kleine Schwester der Dörnschlade von Pater Norbert Cuypers offiziell eingeweiht werden.

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