Gemeinde Wenden setzt auf „Digital Plus“

Partner für nachhaltige Zukunft und berufliche Teilhabe


Julia Otterbach (Gruppenleitung Digital Plus) und Bastian Dröge, Fachbereichsleitung Zentrale Dienste sowie Chris Rosenthal (Digitalisierungsbeauftragter Gemeinde Wenden) sind überzeugt von der Zusammenarbeit. von Gemeinde Wenden
Julia Otterbach (Gruppenleitung Digital Plus) und Bastian Dröge, Fachbereichsleitung Zentrale Dienste sowie Chris Rosenthal (Digitalisierungsbeauftragter Gemeinde Wenden) sind überzeugt von der Zusammenarbeit. © Gemeinde Wenden

Wenden/Welschen Ennest. Aktenwüste adé: Die Gemeinde Wenden setzt bei der Digitalisierung ihrer Verwaltung auf eine ganz besondere Kooperation. Seit November 2022 arbeitet sie eng mit der Abteilung „Digital Plus“ der Werthmann-Werkstätten des Caritasverbandes Olpe zusammen. Im Fokus steht dabei die effiziente Umstellung auf digitale Prozesse innerhalb des Verwaltungsapparates mit entsprechendem Dokumentenmanagementsystem und die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung.


Denn: Digital Plus bietet neben technischer Präzision auch ein geschütztes Arbeitsumfeld für Menschen mit psychischen Erkrankungen und hoher kognitiver Leistungsfähigkeit. Für einige Beschäftigte mit EDV-Vorkenntnissen ist dieser Wiedereinstieg in eine Bürotätigkeit der erste Schritt in ein Beschäftigungsverhältnis auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Datenschutz und Sicherheit

Die Möglichkeit einer professionellen Vernichtung der Originaldokumente in der Lennestädter Abteilung der Werthmann-Werkstätten stellt im Hinblick auf Datenschutz und Sicherheit „einen absoluten Mehrwert für unsere Kunden dar“, betont Frank Rupprecht, Arbeitsvorbereiter in „Digital Plus“.

Das bekräftigt auch Chris Rosenthal, Digitalisierungsbeauftragter der Wendener Gemeindeverwaltung: „Digital Plus arbeitet hoch professionell, datenschutzkonform, strukturiert und revisionssicher.“ Seit Beginn der Kooperation wurden bereits 30.825 Karteikarten und 6.248 Veranlagungsakten in Welschen Ennest digitalisiert und archiviert.

Schnelle Lösungen

Auch komplexe Projekte wie die Erfassung von größeren Planunterlagen aus dem Baubereich werden zeitnah gemeinsam umgesetzt. „Unsere Partnerschaft ist ein echtes Gewinnmodell mit Zukunft“, freut sich Rosenthal, „denn auch bei Tagesproblemen profitieren wir von schnellen, unkomplizierten Lösungen und können unsere Prozesse dank der vielfältigen Dokumentenmanagement-Dienstleistungen stetig verbessern.“

Die Gemeinde Wenden plant, ab 2026 alle neuen Schriftstücke und Verwaltungsdokumente ausschließlich digital zu erfassen und zu verwalten, ressourcenschonend und nachhaltig. Auf dem Weg dorthin unterstützt die Werthmann-Werkstatt.

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