Gerlinger Schützen diskutieren steigende Kosten und Strukturveränderungen

Errichtung einer Schützenhalle?


Die Generalversammlung der Gerlinger Schützen hat jetzt stattgefunden. von privat
Die Generalversammlung der Gerlinger Schützen hat jetzt stattgefunden. © privat

Gerlingen. Die St. Antonius-Schützenbruderschaft Gerlingen hat in ihrer Generalversammlung zentrale Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Im Mittelpunkt standen personelle Veränderungen im Vorstand, die angespannte finanzielle Lage sowie Überlegungen zur künftigen Ausrichtung des Vereins.


Kassierer Jonas Heymann machte deutlich, dass insbesondere stark gestiegene Kosten – vor allem für die Zeltmiete beim Schützenfest – den Verein zunehmend unter Druck setzen. Eine vollständige Weitergabe der Preissteigerungen an die Besucher sei kaum vermittelbar, gleichzeitig könne man die Entwicklung nicht ignorieren. Die Versammlung entlastete den Vorstand dennoch einstimmig.

Bei den Neuwahlen wurde Tim Häner als erster Brudermeister im Amt bestätigt. Auch bei Kassierer Jonas Heymann erfolgte die Wiederwahl. Steven Ridder schied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus, sein Nachfolger als Oberleutnant in der Festorganisation ist Lucas Dittmann. In der Kulturabteilung übernahm Timo Grebe die Leitung von Holger Grebe, der nach 16 Jahren Vorstandsarbeit ausschied.

Erstes Nutzungskonzept entwickelt

Ein zentrales Diskussionsthema war die mögliche Errichtung einer eigenen Schützenhalle. Hintergrund sind die dauerhaft steigenden Mietkosten für Zelte. Erste Gespräche mit Anliegern wurden bereits geführt, ein Nutzungskonzept liegt vor. Sollte die Gemeinde Wenden grünes Licht geben, will der Vorstand konkrete Planungen ausarbeiten und den Mitgliedern in einer außerordentlichen Versammlung vorstellen.

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Die Generalversammlung der Gerlinger Schützen hat jetzt stattgefunden.

Darüber hinaus beschäftigten sich die Schützen mit organisatorischen Fragen rund um das Schützenfest, unter anderem mit dem Antreten an den Festtagen vor dem Hintergrund geschlossener Gaststätten und der Verkehrssituation an der Koblenzer Straße. Eine Entscheidung hierzu soll zeitnah im Vorstand fallen.

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