Vielleicht das letzte Wernerfest am Hünsborner Löffelberg

Wernerschaft hofft auf große Resonanz


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Das Wernerfest findet vielleicht zum letzten Mal am Löffelberg in Hünsborn statt. von privat
Das Wernerfest findet vielleicht zum letzten Mal am Löffelberg in Hünsborn statt. © privat

Hünsborn. Ob das Wernerfest 2026 das letzte am traditionsreichen Standort am Löffelberg sein wird, ist derzeit offen. Denn ab Frühjahr 2027 soll das Industriegebiet rund um das Festivalgelände erweitert werden. Umso mehr hoffen die Organisatoren der Wernerschaft 85 auf ein gut besuchtes Wochenende am 24. und 25. Juli.


„Das dortige Industriegebiet wird ringsherum ums Festgelände erweitert. Die Baumaßnahme startet im Frühjahr 2027. Die dann nötigen Auflagen können dann kaum erfüllt werden“, erklärt Christian Schönauer.

Wie es mit dem Wernerfest danach weitergeht, sei noch offen. „Wie es mit dem Wernerfest weitergeht, entscheiden wir auf unserer JHV im November und hängt auch von der Resonanz und möglichen Alternativen bezüglich des Standortes ab. Wir sind aber gewillt, dass es weitergeht und haben auch schon einige Ideen. Spruchreif ist allerdings noch nichts.“

Deshalb soll die 39. Auflage des Festivals noch einmal ein besonderes Erlebnis werden. Wie in den Vorjahren fließt der gesamte Erlös in gemeinnützige und soziale Projekte.

Start mit Kinderwernerfest

Neu beziehungsweise nach längerer Pause wieder im Programm ist das Kinderwernerfest am Freitag, 24. Juli. Ab 15 Uhr verwandelt sich das Gelände gemeinsam mit dem Kindergarten „Unterm Regenbogen“ in ein Spieleparadies mit Mitmachaktionen und einem Kindertanz mit Sonja Ising.

„Es war uns aber nochmal wichtig, auch etwas für die Kleinsten zu tun“, sagt Schönauer. Zwei Kindergärten und die Grundschule hätten wegen Schließtagen beziehungsweise der Ferien nicht unterstützen können. Umso dankbarer sei man für die Zusage des Kindergartens „Unterm Regenbogen“.

Am Freitagabend folgt ab 19 Uhr die Partynight mit DJ Dennis, der neben aktuellen Partyhits auch Musik aus den Brösel-Filmen auflegt. Der Eintritt ist frei.

Hard Rock und Heavy-Metal am Samstag

Der Samstag gehört traditionell dem Hard Rock und Heavy Metal. Den Auftakt macht ab 19.07 Uhr die Finnentroper Rock-Coverband VANDERLIND. Anschließend steht ab 21 Uhr mit F.U.C.K. einer der Publikumslieblinge der vergangenen Jahre auf der Bühne. Die Band präsentiert Klassiker und aktuelle Hits von AC/DC, Iron Maiden, Rammstein, Volbeat oder den Böhsen Onkelz.

Für Wernerschafts-Präsidenten steht fest, dass sich ein Besuch lohnt: „Leute, wer dieses Jahr nicht an den Löffelberg kommt, verpasst Geschichte. Wer weiß, wie lange wir hier oben noch so die Sau rauslassen können. Also schnallt euch an, kommt rum und trinkt für den guten Zweck. Das muss kesseln!“

Ob das Wernerfest künftig an einem anderen Standort fortgesetzt wird, soll im Herbst entschieden werden. Zunächst richtet sich der Blick der Organisatoren aber auf die nun bevorstehende Auflage – vielleicht die letzte am Löffelberg.

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