Nachrichten Politik
Kreis Olpe, 19.07.2021

Leserbrief zur Katzenkastration

„Tierschützer werden bestraft und Verantwortungslose belohnt“

Leserbrief
Leserbrief
privat
Kreis Olpe. Die von der SPD im Kreistag beantragte Kastrationspflicht für Katzen beschäftigt LokalPlus-Leser Willi Hünnekens aus Kickenbach. Er kann nicht nachvollziehen, warum die Mehrheit im Kreistag den Antrag abgelehnt hat. Hünnekens schreibt:

„Dass Anträge von Oppositionsparteien in Parlamenten meistens abgeschmettert werden, das ist eigentlich Normalität. Egal, ob sie nun gut oder schlecht sind. Wie auch im vorliegenden Fall im Olper Kreistag, wo der Antrag der SPD zur Kastrationspflicht für Katzen mehrheitlich abgelehnt wurde.

Dabei war der Vorschlag gut und hätte eigentlich eine mehrheitliche Zustimmung verdient, zumindest aus Sicht der Menschen, die sich mit der Problematik schon einmal befasst haben.

Viele Städte mit Katzenverordnung

Immerhin gibt es in Deutschland bisher 935 Städte und Gemeinden die sich für eine Kastrations-, Kennzeichnungs- und Registrierungsverordnung für Katzen entschieden haben, davon alleine in NRW ca. 260. Der Kreis Olpe und seine Kommunen gehören leider nicht dazu und nach dem Willen der ablehnenden Mehrheit im Kreistag soll das auch so bleiben, mit dem Argument einer fehlenden hohen Population.


Ich frage mich allerdings, auf welcher Grundlage dieses Argument beruht, wenn man sich noch nicht einmal die Mühe macht, eine sachkundige Person der Katzenhilfe hierzu anzuhören. Es sind nämlich gerade diese Menschen, die sich tagtäglich damit befassen, dass eine hohe Population freilebender Katzen nicht noch mehr ausufert.

Rentner opfern Freizeit und Geld

Das sind meist Rentner, die hierfür ihre Freizeit und ihr bisschen Geld opfern. Diesen Menschen nun die Anerkennung und die Unterstützung zu versagen, das empfinde ich als sehr, sehr schwach. Sie kümmern sich nämlich um die Tiere, die von ihren Haltern nicht entsprechend versorgt werden, denen es egal ist, wie häufig sich ihre Katzen vermehren und die dann umher streunen, wie z. B. Bauernhofkatzen.

Das ließe sich natürlich mit den angesprochenen Verordnungen sehr einfach regulieren, wenn man denn wollte. So aber werden die Tierschützer und die Tiere bestraft und die Verantwortungslosen geschont. Meine Meinung zusammenfassend: Eine Entscheidung wider besseres Wissen oder auf Grund mangelhaftem Sachverstand.“

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(LP)

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